E-Mail-Marketing: Vor dem Geld kommt die Arbeit
Teil 2; von Nicole Rinne
Mit E-Mail Marketing lässt sich viel Geld verdienen, allerdings nur, wenn man von vorneherein richtig an das Thema heran geht, sich mit technischen und rechtlichen Vorgaben auseinander setzt und somit den Grundstein für diese Marketing-Methode legt. Je nachdem wie viel Aufwand man selbst betreiben möchte, gibt es hier im Großen und Ganzen zwei Möglichkeiten.
Wer bei dieser Marketingmethode auf eigenen Beinen stehen möchte und vor allem unabhängig sein will, hat neben einer Reihe von Vorteilen auch viel Arbeit. Bevor es überhaupt an den ersten Newsletter geht, steht ganz am Anfang die Frage nach den technischen Voraussetzungen. Nicht nur für den eigentlichen Newsletter-Versand benötigt man eine technische Lösung, sondern schon zum Sammeln und Verwalten der E-Mail Adressen ist ein Script notwendig, dass auch in rechtlicher Hinsicht alle Eventualitäten abdeckt.
zum Versenden von Newslettern sollte also ein eigener Server und eine Datenbank sein. Der Server ist nötig, um die nötige Power zu gewährleisten, die Datenbank braucht man aus administrativen Gründen. Wer mit dem E-Mail Marketing beginnen möchte, sucht sich im ersten Schritt ein Script, das die Möglichkeit bietet, Empfänger zu verwalten. Von kostenfreien Lösungen bis hin zu teuren Highend-Scripten gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Man sollte allerdings nicht gerade das erstbeste nehmen, sondern von Anfang an wissen, worauf man Wert legen möchte.

Wer E-Mail-Marketing nutzen will, muss entsprechende Vorraussetzungen schaffen
Die Mindestvoraussetzung
Ohne sich hier jetzt in rechtlichen Details zu verlieren, es ist auf jeden Fall ratsam, auf ein Double Opt-In Verfahren zu achten. Das erspart einem später eine Menge Ärger. Double Opt-In heißt ganz einfach, dass der Newsletter-Empfänger nach Eintragung seiner Mail-Adresse eine Benachrichtigung erhält, in der er auf die Eintragung hingewiesen wird und in der außerdem ein Link enthalten ist, mit dem er den Wunsch nach Erhalt von Newslettern bestätigt. Erst wenn dieser Link geklickt wurde, sollte die E-Mail Adresse in der Verwaltung zur Bewerbung freigegeben werden.
ist es auch ratsam, dass über das Script die IP-Adresse sowie Datum und Uhrzeit der Newsletter-Anmeldung und Bestätigung gespeichert werden. Und diese Daten sollten auch dann noch abrufbar sein, wenn die E-Mail Adresse irgendwann nicht mehr in der Datenbank ist. Da sind wir dann auch gleich bei der nächsten Anforderung an ein Newsletter-Script, denn der Empfänger sollte jederzeit die Möglichkeit haben, sich aus dem Newsletter auszutragen. Das ist nur fair und erspart auch wiederum eine Menge Ärger. Abmahnungen im Bereich E-Mail Marketing sind nämlich alles andere als selten und auch meist nicht gerade günstig, wenn man berechtigt zur Kasse gebeten wird. Diese Mindestanforderungen sollte ein Newsletter-Script also aus technischer Sicht mindestens erfüllen. Weitere Anforderungen ergeben sich aus der späteren Nutzung. Möchte man nur HTML-Newsletter, Text-Newsletter oder beides versenden? Soll das Script automatisch E-Mail Adressen herausfiltern, die schon länger nicht mehr erreichbar sind? Werden beim Gestalten der Newsletter alle Freiheiten gelassen, die man möchte? Das alles sind Fragen, die man sich vor der Auswahl des Scripts stellen sollte. Hat man seine Wünsche definiert, fällt die Auswahl deutlich leichter. Das Newsletter-Script ist also das A und O. Ein richtiger Allrounder, der einem viel Arbeit abnimmt. Deswegen ist es nicht verkehrt, wenn man hier vielleicht ein paar Euros investiert. Im täglichen Einsatz wird sich diese Investition sicherlich rentieren.

Je mehr Adressen man sammelt, desto besser ist es
In diesem Zusammenhang

Es hat viele Vorteile, seine Kunden regelmäßig über neue Produkte zu informieren
Natürlich hat nicht jeder einen eigenen Server, Lust auf rechtliche Fallstricke, die Gestaltung von Newslettern und die weitere Arbeit, die an dem E-Mail Marketing dran hängt. Das heißt aber nicht, dass man hier gleich auf die Einnahmen aus dieser Werbeform verzichten muss. Schließlich gibt es die Partnerprogramme, die diese Aufgaben gern für ihre Webmaster mit übernehmen und dann auf verschiedene Weise die Einnahmen aus dem Newsletter-Versand teilen. Ein Vorteil an dieser Form des Marketings ist, dass man als Webmaster nichts anderes zu tun braucht, als für Empfänger zu sorgen. Die Partnerprogramme kümmern sich um die Verwaltung der Adressen, die Erstellung und den Versand der Newsletter und sind auch Ansprechpartner, wenn ein Empfänger mit dem Erhalt der Newsletter nicht ganz einverstanden ist. Man macht sich also frei von Arbeit und Ärger, lehnt sich zurück und freut sich auf die Umsätze. Nachteil: Wer Thema, Versandzeitraum und weitere Dinge selbst steuern möchte, ist hier verkehrt.
E-Mail Marketing über Afiliateprogramme nimmt aber nicht nur Arbeit ab, sondern bietet auch von Anbieter zu Anbieter wieder verschiedene Optionen. Einige Programme bezahlen einmalig beim Kauf des Kunden, andere vergüten die gesammelten E-Mail Adressen und wieder andere lassen den Webmaster nicht nur beim Kauf mitverdienen, sondern bieten Lifetime-Provisionen an. Es gibt also auch eine Vergütung bei Abo-Verlängerungen, die aus dem Kauf entstehen. Das Sammeln von E-Mail Adressen erfolgt bei vielen Partnerprogrammen zum einen automatisch über das Paygate in Angeboten. Zum anderen werden auch oft Freesites angeboten, die auf den Eintrag von Mail-Adressen abzielen. Als zusätzliche Maßnahme werden auch E-Mail Boxen zur Verfügung gestellt, die sich in jede Website integrieren lassen. Auch hier bekommt man also ausreichend Unterstützung, um erfolgreich Umsätze zu generieren.
man sich entscheidet, der nächste Schritt besteht in jedem Fall darin, Empfänger für den Newsletter zu bekommen. Hier gilt, dass man eigentlich nie genug haben kann. Der Traffic aus Newslettern konvertiert natürlich nicht ganz so gut wie der, der direkt themenbezogen über Suchmaschinen kommt. Man braucht also eine gewisse Anzahl von Empfängern, um Erfolge zu sehen. Vorteilhaft ist hier aber auf jeden Fall, dass man immer wieder die Chance hat, aus einem Interessenten einen Kunden zu machen. Denn wenn einem Empfänger ein Angebot nicht gefällt, kann ihn schon das nächste zum Kauf anregen. Newsletter-Marketing ist in jedem Fall nachhaltig und verspricht so dauerhaft Umsätze.

Marketing per E-Mail ist keine altertümliche Werbemethode
Egal für welche Möglichkeit



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