Zwischen Farbkugeln und Zweitaktmotoren

Der Ausspruch des römischen Dichters Juvenal ist weiterhin aktuell und könnte das Moto für das Anfang September von Intermax ausgerichtete Webmastertreffen bilden. Brot und Spiele erwarteten die Teilnehmer beim Event im tschechischen Pilsen, ebenso wie eine feudale Unterkunft, selbstverständlich auf Kosten des Veranstalters.

Die Vorfreude viele Webmaster war groß. Endlich gab es am 4. und 5. September eine neue Auflage des Imax War & Race. Dazu lud die Firma Intermax ihre Webmaster nach Böhmen ein. In der viertgrößten Stadt der Tschechischen Republik waren für die Teilnehmer im schönen Courtyard Marriott Hotel Zimmer reserviert. Die Übernachtungsstätte selbst lag in Pilsens berühmten historischen Viertel mit seiner schönen Renaissance- und Barockarchitektur.

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Am Freitagnachmittag gab es eine erste Kennenlernrunde

Ab 14 Uhr waren am Freitag die Mitarbeiter von Intermax im Hotel vor Ort, um die eintrudelnden Gäste zu begrüßen. Daneben hatte man einen großen hoteleigenen Konferenzraum gemietet. Dort konnten die Teilnehmer nicht nur mit ihren Notebooks ins Internet sondern erhielten auch fachkundigen Rat zu jedwedem Problem rund um ihre Accounts oder zu den Produkten von Intermax. Wobei es deutlich zu machen gilt, dass hier von einer Firmenpräsentation keine Rede sein kann. Gleichzeitig wurden hier aber auch unter den Affiliates alte Kontakte aufgefrischt und viele neue geknüpft. Auf diese Weise vergingen die Nachmittagsstunden sehr rasch und alle gewannen viele neue und gewinnbringende Informationen. In Anschluss an die Kennenlern- und Fragestunde, fand im Hotel gegen 19 Uhr für alle ein leckeres und reichhaltiges Abendessen in Form eines Menüs statt, bei dem die interessanten Gespräche weiter fortgeführt wurden. Nachdem für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt worden war, blieb die weitere Gestaltung des Abends jedem Teilnehmer selber überlassen. So reizte viele die günstige Lage des Hotels, um in der Innenstadt von Pilsen noch das nächtliche Treiben zu erkunden und in den Clubs der Stadt waren noch bis in die frühen Morgenstunden der eine oder andere Webmaster anzutreffen. In Anbetracht des folgenden Tagesprogramms und der Betätigungsmöglichkeiten bedeutete eine kurze Nacht aber auch eine deutliche Herausforderung.

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Auf der Strecke hatte man viel Platz, um sich auszutoben

Denn der Samstag stand ganz im Zeichen des Juvenal. Die Spiele fanden auf einem ehemaligen Militärgelände in der Nähe Pilsens statt. Um 10 Uhr Vormittags ertönte dort quasi der Startschuss. Auch hier sorgte die umfassende Organisation von Intermax dafür, dass die Teilnehmer bequem per Busshuttel zum Veranstaltungsort kamen. Schnell formierten sich dort aus einem Teil der Webmaster zwei Teams die sich fortan auf dem weitläufigen Paintballgelände bekämpften. Die durchaus heftigen Gefechte endeten erst nach einigen Stunden und nachdem größere Mengen an Farbkugeln den Besitzer gewechselt hatten. Die müden Krieger sammelten dann bei den wieder reichhaltig vorhanden Getränken und Speisen neue Kraft und schlossen sich ihren schon seit dem Morgen umher rasenden Kollegen auf der Kartbahn an. Diese genossen nämlich schon seit dem Beginn den Vorzug, zwischen dem leckeren Buffet und der Rennbahn hin und her pendeln zu können. Zur Freude aller gab es auch hier keine Runden oder Zeitbegrenzung und so konnte jeder nach Lust und Laune, beziehungsweise so lange Karts frei waren, seinem Rennfahrertrieb nachgeben und viele Kilometer im Geschwindigkeitsrausch verbringen. Das Angebot fand denn auch die ganze Zeit über regen Zuspruch und man ging mit einigem Engagement auf der Strecke zu Werke, so dass es gelegentlich zu Remplern und Zusammenstößen kam. Auch einige Dreher waren zu beobachten, doch niemand kann wohl den Vorfall des Kollegen von Partyschnaps überbieten, der nach einem Achsbruch gleich das ganze rechte Vorderrad verlor und so für einige Erheiterung sorgte. Die lockere und ungezwungene Atmosphäre bot auch am Samstag die Möglichkeit Gespräche abseits des sportlichen Wettbewerbs zu führen und so das eine oder andere Thema eingehend zu vertiefen.2739 150x150 Zwischen Farbkugeln und Zweitaktmotoren

Den letzten Höhepunkt des Events bot dann, quasi nach dem Ende des Freien Trainings, das abschließende Rennen um die von Intermax gesponsorten Pokale. Jeder der mitmachen wollte, konnte sich vorab in die Teilnehmerliste eintragen. In der Folge musste dann er seine fahrerischen Qualitäten in einem ausführlichen Zeitfahren unter Beweis stellen. Die zehn schnellsten Teilnehmer qualifizierten sich für das Abschlussrennen. Nach einem spannenden Start und sechs hart umkämpften Runden standen dann die Sieger fest. Den 1. Platz belegte Sascha vom Partyschnaps, der durch sich auch durch seinen kleinen Reifenverlust etwas früher am Tage, nicht hat aus der Ruhe bringen lassen. Den 2. Platz belegte Vaclav von VODix und den 3. Platz konnte Martin erobern. Bei den Damen stellte der Gastgeber die beste Teilnehmerin, denn das wurde Ivana von Intermax. Einen Preis für besonderes Fairplay erhielt spontan Gerry von JAE1, der als wahrer Gentlemen beim Zeitfahren seiner Frau bereitwillig Platz machte.

Offiziell endete nach der Siegerehrung gegen 18 Uhr das Imax War & Race 2009 und alle Teilnehmer waren sich darin einig, das es großen Spaß gemacht hat. Insofern geht der Dank der Teilnehmer an den Gastgeber Norbert Bayer und sein Team von Intermax für die tolle Organisation des Events und die gute Bewirtung während der Veranstaltung. Mit Sicherheit werden auch im nächsten Jahr wieder viele Webmaster kommen, wenn durch Pilsen erneut der Ruf nach Brot und Spielen erschallt.

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