E-Mail Marketing: Besuch im Wohnzimmer des Kunden
Teil 1; von Nicole Rinne
Die Marketing-Möglichkeiten im Internet kennen scheinbar keine Grenzen. Ob man sich Bannerplätze kauft, bei Suchmaschinen für Werbeanzeigen bezahlt, Social Media Marketing betreibt oder auch ganz einfach seine Angebote für die Suchmaschinen optimiert: Varianten, Besucher auf die eigenen Produkte aufmerksam zu machen und sie zum Kauf zu animieren, gibt es viele. Im aktuellen Workshop wollen wir uns in diesem Zusammenhang mit einer fast schon klassischen Methode befassen.
Bei keiner Werbung kommt man seinem potenziellen Kunden so nah, wie beim E-Mail Marketing. Hier kann man ihn direkt ansprechen, Angebote auf seine Vorlieben anpassen und ihn ganz einfach aus seinem gewohnten Umfeld „abholen“. Spricht man aber vom E-Mail Marketing, reden viele gleich scherzhaft von Spam. Dabei ist das Versenden von Newslettern, die auch wirklich vom Kunden abboniert wurden, ganz einfach eine Werbemethode mit extrem hohen Potential und wird von den Empfängern meist viel besser angenommen, als man allgemein denkt. Selbst in Zeiten, in denen das tatsächliche Aufkommen an Spammails von Tag zu Tag wächst, ist die E-Mail Werbung beliebter als je zuvor. Im Jahr 2005 zum Beispiel, so ergaben Studien des E-Mail Technologie Anbieters Epsilon International, äußerten sich 69 Prozent der Empfänger von abonnierten Newslettern positiv über diese Form des Marketing – 2009 waren es schon 84 Prozent, die gern Newsletter erhalten und dieses Angebot zu schätzen wissen.

Es gibt viele Kunden, die sich über Newsletter freuen, wenn diese ansprechend gestaltet sind
Wer sich bewusst macht, wie viele Menschen man allein in Deutschland durch E-Mail Marketing theoretisch erreichen kann (2/3 aller Deutschen verfügen über mindestens eine E-Mail Adresse), dem wird schnell bewusst, wie wichtig diese Form der Werbung ist. Allein die Tatsache, das laut dem Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) 53 Prozent der User täglich ihre E-Mails abrufen, zeigt: Die E-Mail ist die meistgenutzte Online-Anwendung. Warum sollte man sie also als Marketing-Kanal vernachlässigen?
Bei all dem Lobgesang auf diese Marketing-Form darf aber auch nicht vergessen werden, dass es auch viele Fallstricke bei dieser Art der Werbung gibt. Ob beim Aufbau des Verteilers, der Auswahl der Software, der Wahl des Newsletter-Aufbaus oder auch der inhaltlichen Themengestaltung, kann man vieles verkehrt machen. Ganz besonders sensibel ist natürlich auch der Versand an sich, denn durch die Spam-Problematik muss man immer mehr Einsatz zeigen, um als „gute“ Werbung von den E-Mail Providern erkannt zu werden. Newsletter-Marketing ist also nichts, was man mal so eben nebenbei betreibt. Nimmt man sich allerdings die Zeit, arbeitet sich in das Thema hinein oder hat einfach einen guten Service-Partner an seiner Seite, kann man auch einen Großteil seiner Umsätze über diese Art des Marketings bestreiten.
Mit dem E-Mail Marketing besucht man den Empfänger quasi direkt in seinem Wohnzimmer oder Büro. Und wie in der Realität auch, darf man da nicht so einfach reinplatzen. Man sollte schon eine Einladung oder halt in diesem Fall eine Einwilligung zum Newsletter-Empfang haben. Soviel Manieren sollten alle an der Sache beteiligten besitzen. Insbesondere dann, wenn es sich dabei noch um so sensible Themen wie Erotik handelt, ist die Akzeptanz des Empfängers umso wichtiger. Sonst werden zwar vielleicht Millionen von Newslettern ausgesendet, ohne aber signifikante Veränderungen der Abschlussquote zu bewirken.

Der Handel im Netz nimmt zu, und damit auch die Notwendigkeit für Werbung
In diesem Tutorial soll aufgezeigt werden, wie man eine Einladung ins Wohnzimmer erhält, welche Verkehrsmittel man zur Anreise nutzen kann, was beim Hausrecht beachtet werden muss und wie man sein Thema im „Gespräch“ am besten vermittelt. Natürlich soll es auch darum gehen, nach einem solchen Hausbesuch einen Verkauf zu erzielen. Das klappt natürlich nicht in jedem Wohnzimmer, aber damit sich der ganze Aufwand auch lohnt, muss man ja auch eine bestimmte Quote erreichen werden.
Warum ich das alles nun ganz ausführlich erklären will, ist ganz einfach: Schon in meiner Zeit als freiberufliche Texterin habe ich mich ausführlich mit dem Thema Newsletter beschäftigt. Zum einen natürlich, weil Kunden Texte dafür angefordert haben, zum anderen aber auch, weil ich es sehr interessant fand, wie man mit ein paar Worten (damals gab es noch keine HTML-Newsletter) aus einem Interessenten einen Kunden machen kann oder damit zumindest seine Neugierde weckt. Seit ich bei Partnercash.com arbeite, habe ich mich noch intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt und habe mitbekommen, wie HTML-Newsletter immer mehr an Bedeutung gewannen. In der Folge habe ich Webmaster beraten, wie sie E-Mail Adressen generieren können und dann auch eine zeitlang weiter Texte für diese Newsletter verfasst. Mit meinem Wechsel ins Marketing nahm das Interesse dann aber noch einmal zu, denn ich beschäftigte mich nun eingehend mit den technischen Möglichkeiten, informierte mich mehr über das Nutzer-Verhalten in Bezug auf E-Mail Marketing und sah gleichzeitig, wie die Käufe aus Newslettern bei unseren Webmastern einen nicht unbeträchtlichen Teil des Gesamt-Umsatzes ausmachten. Es gibt sogar einige, die 100 Prozent ihrer Umsätze damit bestreiten.
Das alles war für mich Grund genug, das Thema nie aus den Augen zu verlieren. Mit der jahrelangen Erfahrung der Kollegen lernte ich noch mehr und versuchte dabei stets, die Newsletter nicht nur aus Sicht des Versenders, sondern vor allem aus der des Empfängers zu sehen. Das ist auch der erste Tipp, den ich geben will. Wer einen Newsletter versenden will, der frage sich vorher, was ihn daran ansprechend würde. Was die Aufmerksamkeit erregen, die Neugier wecken könnte? Lässt sich nichts Nennenswertes finden, so löscht man alles und beginnt von vorn.

Nicole Rinne arbeitet für Partnercash.com im Bereich Marketing
Wie immer möchte ich darauf hinweisen, dass alles, was ich hier erkläre und an Tipps weitergebe, sich auf ein sauberes Marketing bezieht. Ich halte nichts von Spam, ärgere mich selbst immer über volle Postfächer und muss vor allem immer daran denken, dass schwarze Schafe es allen anderen schwer machen, mit einer tollen Marketing-Methode noch Geld zu verdienen. Also Die Bitte an alle: Arbeitet sauber, habt etwas Geduld und versucht nicht einfach nur das schnelle Geld zu sehen. Sauberes E-Mail Marketing bedeutet zwar Arbeit, rentiert sich aber auf Dauer weitaus mehr. Wer irgendwann merkt, dass der Arbeitsaufwand zu hoch ist, sollte doch einmal über einen Service nachdenken, der die Arbeit übernimmt. Ich verweise da natürlich gern auf das E-Mail Parking von Partnercash.com, dass hier einige Ausgaben zuvor schon vorgestellt wurde. Damit kann man auch an Newslettern Geld verdienen, ohne sich mit der Erstellung, dem Versand oder ähnlichem auseinander setzen zu müssen.



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